Biografie


Pressespiegel:   „.....der außergewöhnliche  Klang ihrer Stimme ist ihr stärkstes Ausdrucksmittel......“„.....solche Stimmen können süchtig machen....“

Melanie Diener PrivatNicht nur ihr außergewöhnlich schön timbrierter Sopran, auch ihre intensive dramatische Darstellungskraft ließ die Sopranistin Melanie Diener binnen kurzer Zeit zu einer der gefragtesten Sängerinnen in den großen Opern- und Konzerthäusern der Welt werden. Ihre Liebe gilt den starken und doch verletzlichen Frauengestalten, den zerrissenen, schillernden oder extravaganten Charakteren, mit deren ergreifenden Interpretation sie immer wieder zu berühren vermag.

Ihr Musikstudium hatte die in der Nähe von Hamburg geborene Sängerin bei Sylvia Geszty and der Musikhochschule Stuttgart, bei Rudolf Piernay in Mannheim und an der Indiana University absolviert, ist Preisträgerin des Salzburger Mozartwettbewerbs und des Internationalen Königin-Sonja-Gesangswettbewerbs in Oslo.

Ins internationale Rampenlicht trat sie erstmals mit Mozart, gab einen aufsehenerregenden Bühneneinstand als Ilia in „Idomeneo“ an der Garsington Opera und debütierte mit dieser Partie ein Jahr später an der Bayerischen Staatsoper in München.

Sehr schnell etablierte sie sich mit Mozart in den Zentren des internationalen Musiklebens. So sang sie die Fiordiligi in einer umjubelten Aufführung am Londoner Royal Opera House, am Pariser Palais Garnier, an der New Yorker Metropolitan Opera, in Ferrara, Dresden und Zürich. Als Donna Elvira gastierte sie bei den Festspielen in Aix-en-Provence und bei den Salzburger Festspielen, wie auch in Tokio, an der Wiener Staatsoper und an der Met, dort erntete sie 2005 Ovationen in der Rolle der „Vitellia“ in La Clemenza di Tito unter James Levine.

Mit einer vokal wie auch darstellerisch vielbeachteten „Elsa“ bei den Bayreuther Festspielen 1999 ,hat sie sich international hohes Ansehen erworben. Im deutschen Fach gehören außerdem Sieglinde und Gutrune, Elisabeth im „Tannhäuser“, Agathe, Euryanthe, Beethovens Leonore und Strauss-Partien wie Chrysothemis, Marschallin und Ariadne zu ihrem Repertoire. Die Rolle der Katja Kabanova an der Berliner Lindenoper bescherte ihr einen herausragenden Erfolg. An der Wiener Staatsoper reüssierte sie als Ellen Orford in Brittens „Peter Grimes“.  Sowohl von Publikum als auch von Kritikern gefeiert wurde ihre berührende Interpretation der Ursula in Hindemiths „Mathis der Maler“  Opéra Bastille in Paris.

 Auch als Konzertsängerin ist Melanie Diener sehr gefragt. Ihre außergewöhnliche Musikalität, ihr Einfühlungsvermögen und ihre dramatische Gestaltung wird von vielen international bekannten Dirigenten geschätzt. Regelmäßig gastiert sie auf großen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, den Richard-Strauss-Wochen in Garmisch-Partenkirchen, den Wiener Festwochen, im französischen Orange und in Tanglewood, sie arbeitet mit international renommierten Orchestern und Dirigenten in ganz Europa, USA und Japan (Claudio Abbado, Armin Jordan, Philippe Jordan, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Michael Gielen, Bernard Haitink, Marek Janowski, Simone Young, Kurt Masur, Lorin Maazel, Kent Nagano, Nikolaus Harnoncourt, Wolfgang Sawallisch, David Zinman und Franz Welser-Möst.)

Zu den Regisseuren der großen Opernpartien in Neuinszenierungen zählen Keith Warner, Martin, Kusej, Katharina Thalbach, Michael Thalheimer, Nigel Lowery, Marco Arturo Marelli und Olivier Py.

2008 erschien eine Solo-CD „Puccini’s Heroines“, außerdem wurden mit der Anna in Puccinis „Le Villi“ und der Titelrolle in Erich Wolfgang Korngold „Die Kathrin“ zwei ergreifende Opernheldinnen des Verismo und der Spätromantik auf CD verewigt, neben

zahlreichen Konzert- und Liedaufnahme von Schönberg, Berg,  Berlioz, Mahler, Beethoven, Strauss, Liszt und Mendelssohn.

Die „Fidelio“-Leonore, Donna Elvira und Chrysothemis wurden auf DVD aufgezeichnet. Ihre Hamburger „Rosenkavalier“-Marschallin, sowie Donna Elvira aus Salzburg wurden mehrmals im Fernsehen ausgestrahlt.

Melanie Dieners besondere Liebe gilt dem Lied, aber auch als Jazz-Sängerin konnte sie ihr Publikum begeistern.

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