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Biografie

Pressespiegel:   „...der außergewöhnliche  Klang ihrer Stimme ist ihr stärkstes Ausdrucksmittel...“
„...solche Stimmen können süchtig machen...“

Melanie Diener

Mit den großen Partien aus den Opern von Richard Wagner und Richard Strauss machte sich Melanie Diener international einen Namen. Nicht nur ihr außergewöhnlich schön timbrierter Sopran, sondern auch ihre intensive dramatische Darstellungskraft ließen sie zu einer der gefragtesten Sängerinnen an den internationalen Opern- und Konzerthäusern werden. Ihr Opernrepertoire umfasst große Wagner-Rollen wie Isolde, Elsa, Sieglinde und Elisabeth („Tannhäuser“), Strauss-Heldinnen wie Feldmarschallin, Ariadne und Chrysothemis, aber auch Partien wie Leonore („Fidelio“), Agathe, Katja Kabanova, Ursula („Mathis der Maler“) und Ellen Orford („Peter Grimes“). Engagements führten sie unter anderem an die Opernhäuser in München, Hamburg, Dresden, Leipzig, Wien, Zürich ,Amsterdam, Helsinki, Warschau, London, Paris, Rom, Moskau, New York, Washington, Toronto, Bogotá und Tokio.

Nachdem sie als Fiordiligi große Erfolge bei Aufführungen am Londoner Royal Opera House, am Pariser Palais Garnier, an der New Yorker Metropolitan Opera sowie in Ferrara, Dresden und Zürich feiern konnte, gab sie 1999 ihren viel beachteten Einstand als Elsa bei den Bayreuther Festspielen. Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren die Katja Kabanova an der Berliner Lindenoper und Ellen Orford an der Wiener Staatsoper. Sowohl von Publikum als auch von Kritikern begeistert aufgenommen wurden ihre berührende Interpretation der Ursula in Hindemiths „Mathis der Maler“ an der Opéra Bastille in Paris sowie ihre eindringliche Deutung der Marschallin am Bolschoi-Theater in Moskau und an der Oper in Helsinki. 2013 gab sie ihr Rollendebüt mit einer stimmlich wie auch darstellerisch vielbeachteten Isolde an der Canadian Opera in Toronto, eine Partie, mit der sie auch an der Opéra national du Rhin in Straßburg und an der Oper Warschau erfolgreich war. Zeitgenössische Partien finden sich ebenfalls im Repertoire von Melanie Diener: 2016 übernahm sie die Koloraturrolle der „Sängerin“ in der Neuproduktion von Philippe Boesmans‘ „Reigen“ an der Oper Stuttgart.

Einen großen persönlichen Triumph bereitete der Sopranistin ihre erste Senta  2018 am Nationaltheater Zagreb, wo sie in  der Regie von Oliver Py die Urfassung des „Fliegenden Holländers“ sang. In Opera Wire erhielt sie dafür eine hymnische Kritik: „In der gleichen Liga wie die großen Sentas der Vergangenheit. Ihre Stimme ist Nilsson-gleich in Größe und Volumen.“  Auch 2019 als Leonore in einer Neuproduktion am Prager Ständetheater und als Chrysothemis in „Elektra“ an der Oper Leipzig   feierte sie Erfolge; Maestro Ulf Schirmer lud sie daraufhin sofort wieder als Sieglinde in der „Walküre“ nach Leipzig ein. Mit der Partie der Färberin in „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss erschließt sich Melanie Diener ein weiteres, spannendes Rollenfach; geplant ist ihr Debüt für Herbst 2020 im Staatstheater Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz, Dirigentin des Jahres 2019.

Auch auf dem Konzertpodium und als Liedinterpretin ist Melanie Diener ein gefragter Gast. Ihre große Musikalität, ihr Einfühlungsvermögen und ihre dramatische Gestaltung werden hochgeschätzt. Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Philippe Jordan, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Michael Gielen, Bernard Haitink, Marek Janowski, Simone Young, Kent Nagano, Lorin Maazel, Kirill Petrenko und Franz Welser-Möst zusammen. Engagements führten sie zu zahlreichen Festivals, darunter die Berliner Festwochen, das Lucerne Festival, die Salzburger Festspiele, die Richard-Strauss-Wochen in Garmisch-Partenkirchen, die Wiener Festwochen und das Tanglewood Festival. Melanie Diener arbeitete mit Regisseuren wie Michael Thalheimer, Keith Warner, Oliver Py, Peter Sellars, Martin Kušej, Katharina Thalbach, Nigel Lowery, Marco Arturo Marelli oder Vera Nemirova.

Ihr Engagement für den künstlerischen Nachwuchs ist Melanie Diener wichtig. Sie gab zahlreiche Meisterkurse, unter anderem in Barcelona, an der Musikhochschule Rotterdam und an der Musikhochschule in Stuttgart. 2018 war sie Jurorin beim Gesangswettbewerb „First Pyongyang International Vocal Competition“ in Pjöngjang, Nordkorea. Im September 2019 leitete sie gemeinsam mit Thomas Hampson die erste von ihr initiierte „Internationale Opernwerkstatt Waiblingen“ in ihrer Heimatstadt, wo sie auch als Jazzsängerin bereits mehrfach ihr Publikum begeisterte.

Von Melanie Diener liegt eine umfangreiche Diskografie vor. 2008 ist ihre Solo-CD „Puccini’s Heroines“ erschienen. Unter den Operngesamtaufnahmen finden sich Puccinis „Le Villi“ (Marco Guidarini, Orchestre Philharmonique de Radio France), Korngolds „Die Kathrin“ (Martin Brabbins, BBC Concert Orchestra) und Webers „Euryanthe“ (Lukasz Borowicz, Polish Radio Symphony Orchestra). Im Bereich Konzert und Lied sind Aufnahmen mit Werken von Schönberg, Berg, Berlioz, Mahler, Beethoven, Strauss, Liszt, Mendelssohn und Bernard Foccroulle erschienen.

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